Behandlung ohne Zustimmung | KES Fürsorgerische Unterbringung
Dispositiv
- Die Beschwerde wird zufolge Gegenstandslosigkeit am Geschäftsverzeich- nis abgeschrieben.
- Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 400.00 verbleiben beim Kanton Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen.
- [Rechtsmittelbelehrung]
- [Mitteilung an:]
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Obergericht des Kantons Graubünden Dretgira superiura dal chantun Grischun Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni Verfügung vom 29. Dezember 2025 mitgeteilt am 29. Dezember 2025 Referenz ZR1 25 168 Instanz Erste zivilrechtliche Kammer Besetzung Cavegn, Vorsitz Parteien A._____ Beschwerdeführer Gegenstand Behandlung ohne Zustimmung Anfechtungsobj. Anordnung Psychiatrische Dienste Graubünden (PDGR) vom
10. Dezember 2025
2 / 3 In Erwägung, – dass A._____ mit ärztlicher Verfügung vom 3. Dezember 2025 von Dr. med. B._____ fürsorgerisch in der Klinik C._____ untergebracht wurde, – dass gegenüber ihm von der stellvertretenden Chefärztin am 10. Dezember 2025 eine Behandlung ohne Zustimmung angeordnet wurde, – dass A._____ (nachstehend Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 17. Dezem- ber 2025 (Poststempel 22. Dezember 2025) beim Obergericht des Kantons Graubünden Beschwerde gegen die angeordnete Behandlung ohne Zustim- mung erhob, – dass der Vorsitzende der Ersten zivilrechtlichen Kammer des Obergerichts mit Verfügung vom 23. Dezember 2025 bei der Klinik einen kurzen Bericht zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers einholte und die wesentlichen Kli- nikakten einforderte, – dass die Klinik C._____ den Beschwerdeführer am 24. Dezember 2025 aus der fürsorgerischen Unterbringung entliess, nachdem die stationäre Behandlung freiwillig und auf Wunsch des Patienten fortgesetzt wurde, – dass die Klinik C._____ dem Obergericht den Entlassungsentscheid am 29. De- zember 2025 mitteilte, – dass eine fürsorgerische Unterbringung eine Voraussetzung für die Anordnung einer Behandlung ohne Zustimmung bildet (vgl. Art. 433 Abs. 1 ZGB), – dass nach der Entlassung des Beschwerdeführers aus der fürsorgerischen Un- terbringung somit die Grundlage für die Anordnung einer Behandlung ohne Zu- stimmung entfallen ist, – dass die Beschwerde damit gegenstandslos geworden ist und am Geschäfts- verzeichnis abgeschrieben werden kann, – dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 400.00 beim Kanton Graubünden verbleiben und auf die Gerichtskasse genommen werden,
3 / 3 wird erkannt: 1. Die Beschwerde wird zufolge Gegenstandslosigkeit am Geschäftsverzeich- nis abgeschrieben. 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 400.00 verbleiben beim Kanton Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen. 3. [Rechtsmittelbelehrung] 4. [Mitteilung an:]